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Was war es denn schon, das Leben? Für sie schien es jene Dienstag Nacht, als würde sie sich allein in Zeitlupe bewegen und im Strom des Alltags ertrinken, weil all Jene, die glücklich waren, schneller zu strampeln vermögen. Sie war traurig, wie sie es seit geraumer Zeit nicht anders kannte, obwohl auch Trauer sich in Züglen wandeln konnte. Trotzdem blieb sie was sie war. Man konnte keine Termine auf sie ausrichten und war nie vor ihr sicher, egal wo man sich verkriechen zu versuchte. Es ist keinesfalls so, dass sie das Lachen ganz verlernd hatte, oder dass sie in der Öffentlichkeit wie im Privaten ständig Taschentücher für ihre nassen Augen gebraucht hatte. Das Meiste verlief innerlich. Sie vermochte weder zufrieden zu sein, noch sich auszuruhn.....
Was war es denn schon, das Leben? Für sie schien es jene Dienstag Nacht, als würde sie sich allein in Zeitlupe bewegen und im Strom des Alltags ertrinken, weil all Jene, die glücklich waren, schneller zu strampeln vermögen. Sie war traurig, wie sie es seit geraumer Zeit nicht anders kannte, obwohl auch Trauer sich in Züglen wandeln konnte. Trotzdem blieb sie was sie war. Man konnte keine Termine auf sie ausrichten und war nie vor ihr sicher, egal wo man sich verkriechen zu versuchte. Es ist keinesfalls so, dass sie das Lachen ganz verlernd hatte, oder dass sie in der Öffentlichkeit wie im Privaten ständig Taschentücher für ihre nassen Augen gebraucht hatte. Das Meiste verlief innerlich. Sie vermochte weder zufrieden zu sein, noch sich auszuruhn.....
Gia - am Dienstag, 6. Juli 2004, 23:26